Torpedos überzeugen bei Ratscher Triathlon

Letzte Woche der erste Streich und der zweite folgt so gleich. Dieses Jahr hat man leider keine Wahl, wenn man etwas Wettkampfluft schnuppern möchte. Letzte Woche gab es erst eine persönliche Bestzeit auf der Langdistanz und dieses Wochenende ging es zum Bergsee Triathlon Ratscher. Da die Beine noch nicht so richtig wieder fit sind und ich die ganze Woche nur auf dem Sofa saß ging es über die Sprintdistanz (750m/20km/5km) an den Start.

Der Bergsee Triathlon Ratscher, circa eine Stunde Autofahrt von Erfurt entfernt, hat nach langem Kämpfen mit dem Landratsamt erst zwei Tage vor dem Start eine Genehmigung zur Durchführung der Veranstaltung bekommen. Als einzige Triathlonveranstaltung 2020 in Thüringen war somit ein Start obligatorisch.


Ein humaner Start von 10 Uhr, mit vorherigem Corona-Check-In, ließ eine halbwegs normale Aufstehzeit zu. Die Sprintdistanz war auf 120 Starter limitiert, wovon alle 3 Minuten 20 gleichzeitig ins Wasser starten durften.

Nach etwas Startverzögerung ging es für mich im vierten Block ins Wasser. Der riesige Nachteil des Wellenstarts ist definitiv, dass man im Rennen keinen wirklichen Überblick über die eigene Platzierung hat.


Nachdem das Wasser schon etwas durchwühlt wurde ging es für mich gemeinsam mit Kenneth in den viel zu kalten Bergsee.

Die Arme regenerieren sich nach einer Langdistanz meist am schnellsten, so dass ich den Abstand nach vorne hin relativ gering halten konnte, auch wenn ich Kenneth schon an der ersten Boje aus den Augen verloren habe. Memo an mich selbst: Eine klare Schwimmbrille ist einfach sch…. bei Sonnenschein.

Inklusive Wechselzeit habe ich für das Schwimmen 13:03 Minuten gebraucht und lag somit insgesamt auf Rang 8. Fast zwei Minuten habe ich damit auf den schnellsten Schwimmer des Tages Kenneth verloren. Das Gute am Triathlon ist aber, dass danach noch zwei weitere Disziplinen kommen.


Beim Radfahren musste zu erst der Staudamm passiert werden. Hier galt striktes Überholverbot. Leider hing ich hinter zwei Athleten fest und musste somit die ersten Meter etwas Zeit einbüßen. Dann wurde aber alles gegeben! Auf 20km gibt es nur eins: Vollgas. Die ziemlich profilierte Radstrecke die zwei mal zu fahren war sorgte für einige Peaks jenseits der 350 Watt. Leider hatte ich von Anfang an ziemlich Probleme mit der Atmung. Die Bauchdecke, die beim KnappenMan XXL so verkrampft war, hat sich noch nicht vollends regenerieren können. Aber was soll das ganze Gejammere. Mit meiner Radzeit war ich locker eine Minute schneller als der zweit- und drittschnellste auf dem Rad.

Mittlerweile hat Kenneth das Rennen angeführt und ich konnte als gesamt Zweiter zum Laufen wechseln.


Wenn man eine Woche vorher einen Marathon gelaufen ist, klingen 5 Kilometer ja eigentlich recht kurz. Trotzdem können diese ziemlich weh tun.

Meine Bauchdecke war knüppelhart und ich war froh irgendwie etwas Luft zu bekommen. Platz 1 war in Sichtweite, den Beinen war das aber egal.

Irgendwie habe ich mich zwei Mal über den Damm geschleppt und mit der Laufzeit gerade noch so unter 20 Minuten bleiben können.

Als zweiter ins Ziel kommend stellte sich dann bald heraus, dass Christian aus der letzten Startwelle einfach etwas fitter heute war als ich. In den 66:52 Minuten habe ich wirklich alles gegeben was heute drin war.

Mit dem schlussendlichen 3. Gesamtplatz und Sieg in der Altersklasse bin ich aber wirklich sehr zufrieden.

So schön Triathlon auch ist, so schnell ist die Saison 2020 auch wieder vorbei. Zumindest kann ich behaupten, dass ich in diesem Jahr bei jedem Start souverän meine Altersklasse gewinnen konnte.


Ein weiterer Starter der Torpedos war Christian Garz, der folgende Ergebnisse erzielen konnte und sich damit sehr versöhnlich zeigte:


Schwimmen 18:49

Rad 44:27

Laufen 21:50

Gesamt 01:25;06 (Platz 4 der AK M35)



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