Torpedos bei Schneekopflauf

Am Samstag fand zum 17. Mal der Schneekopflauf statt. 5 Torpedos begaben sich in der Früh auf den Weg nach Schmiedefeld, um in diesem Jahr auch den neuen Finsterbergturm nach ein paar Jahren wieder besteigen zu dürfen. Da die Zusatzschleife auf dem Finsterberg (als Ersatz der turmlosen Zeit entstanden) bestehen blieb, sowie seit der Verlegung des Schneekopffestes auf Samstag die Streckenführung am Schneekopf verändert werden musste, wurde die Laufstrecke noch ein Stück länger und schwerer. Somit sind die Laufzeiten um 1:30' bis 3:00' stärker einzuschätzen als im Vergleich vor 2013, und um 1:00'- 1:30' stärker als in den letzten Jahren ohne Turm.


Am Start gesellten sich in diesem Jahr im Kampf um den Gesamtsieg junge Wintersportler der nächsten Generation dazu, die bekannten Namen der letzten Jahre waren nicht am Start. Um 10:00 Uhr ging es los. Wolfgang Schwarz setzte seinen Plan um, vorn mitzugehen und sich an die Fersen von Alexander Fritsch zu setzen. Katja Voigtmann hatte es da im Läuferfeld (mit fast 400 Startern abermals ein Teilnehmerrekord) etwas schwieriger, sich in der Frauenkonkurrenz zu orientieren. Christian Stein und Daniel Soppart liefen locker los, denn sie wollten auch wieder zurücklaufen. Ronny Berzen hatte erst einmal das Bergabstück zu überstehen, bevor es für ihn Bergauf etwas leichter wurde.


An der Spitze formierte sich nach dem Anstieg auf der Bergstraße eine Dreiergruppe um Alexander Fritsch und den Wintersportlern Simon Kaiser und Justus Strelow, dahinter folgten in einer zweiten Gruppe Dominik Koch, Denny-Moritz Holland, Wolfgang und ein weiterer Nachwuchswintersportler Linus Kesper. Wolfgang wusste zu diesem Zeitpunkt schon, das es heute für ihn schwer geht, er musste an den Anstiegen immer wieder abreisen lassen und lief auf den Ebenen und Bergabpassagen wieder ran oder vor, wunderte sich aber, das der Abstand nach vorn gleich und im Blickfeld blieb. Katja versuchte derweil ihr Tempo zu finden, da sie nicht damit rechnete gegen Laura Strichling etwas ausrichten zu können.


Nach der Skiwegquerung kämpfte Wolfgang mehr und mehr mit der Steigung, vorn war Alex plötzlich allein zu sehen, die beiden Wintersportler davon. Am Turm halfen ihm Alex Worte wieder etwas Zuversicht für den zweiten Teil zu finden. Er ahnte, wusste aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht das Alex heute auch Probleme und Dominik später ebenso keinen guten Tag hatte. Kurz vor Katja erreichte Christian die obere Plattform des neuen Finsterbergturms, Katja bemerkte dabei eine Frau hinter sich und legte bergab vom Finsterberg etwas zu um ihren 3. Platz nicht zu verlieren. Mit Daniel und Ronny absolvierten kurze Zeit später alle Torpedos den Turm, es gab auch die Möglichkeit für nicht Schwindelfreie unten bei einem Kampfrichter zu warten. Für Ronny war es dabei immer ein Wechselspiel zwischen vorsichtig bergab sich überholen lassen und bergauf wieder zu überholen.


Nach 54:56min erreichte Simon Kaiser (WSV 05 Oberhof) knapp vor Justus Strelow (SG Stahl Schmiedeberg) als Sieger das Ziel. Alex Fritsch konnte sich von seinen zwischenzeitlichen Problemen erholen und folgte als 3. in 56:03min vor Dominik Koch 56:49min (beide Rennsteiglaufverein). Wolfgang kämpfte sich Kilometer für Kilometer zur Schmücke hinauf um den 5. Platz vor Linus Kesper (SC Willingen) zu halten und erreichte heute mit letzter Kraft als 5. (2. M35) in 57:02min das Ziel. Als 1. Frau gewann Laura Stichling (Triathlon Friedrichroda) nach 1:06:10h knapp vor Julia Stephan (Rennsteiglaufverein). Katja lief auf dem 2. Teil auf die 4. platzierte Frau noch 2min heraus und war mit 1:07:30h (2. Frauen folgte) auch nicht weit von den ersten beiden weg. Dazwischen erreichte auch Christian als 40. (8. M30) in starken 1:07:00hdas Ziel, Daniel folgte kurz darauf mit 1:10:52h (81./25. M35). Nach 1:26:25h hatte es auch unser Ronny geschafft und erreichte glücklich das Ziel, schneller mit dem Turm als letztes Jahr ohne. Glückwunsch zu allen Leistungen. (Zeiten zumeist von Strava übernommen, da in offizieller Ergebnisliste nicht korrekt)


Daniel und Christian nahmen zeitig ihr Gepäck und liefen nach Schmiedefeld zurück. Für Katja, Ronny und Wolfgang begann das warten auf die Siegerehrung, und der nicht mehr so schöne Teil des Schneekopflaufes seitdem das Schneekopffest von Sonntag auf Samstag gewechselt ist. Der Schneekopflauf ist mit seiner Streckenführung ein Klassiker, der Schlußteil aber nur noch eine Notlösung. Die Organisation am Start in Schmiedefeld super, die Umkleide und Dusche auf dem Schneekopf sehr gut, aber damit ist die Veranstaltung praktisch zu Ende. Die Gesamtsiegerehrung der ersten 3. wird wieder kurz auf der Festbühne zwischengeschoben, das war es.

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