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Grandioses Wochenende mit vielen Highlights

15.06.2019 - Mozart 100

 

Wie immer Mitte Juni rufen Josef Mayerhofer und sein Team nach Salzburg. Der Mozart 100 ist Teil der Ultra Trail World Tour und bietet mit neun verschiedenen Bewerben von 9 bis 109km Intensitäten für jedermann der mehr als nur bergauf- und Bergab laufen möchte. Flache Streckenabschnitte sucht man auf den Wegen Rund um Salzburg vergebens. Trails, Wurzeln und Treppen findet man dagegen einige.

Im dritten Anlauf wagte ich mich nach dem Marathon 2017 und dem wahren Mozart 100 2018 in diesem Jahr an die 63km mit 2000 Höhenmetern. Da ich die Strecke in den vergangenen Jahren bereits ausführlich zu Fuß und auf den Spuren des Films „Sound of Music“ erkundet habe, wusste ich dieses Mal genau was mich erwartete. So zumindest die Theorie. In der Praxis kam dann wie so oft im Leben manches anders…

 

Nach der Anreise am Freitag wurden zum Race Briefing die letzten Fragen beantwortet und letzte Vorbereitungen für den Lauf getroffen. Da die Wetterprognose 35°C und Gewitter ab 15:00 Uhr vorhersagte, durften alle Läufer die Pflichtausrüstung um Mütze und Handschuhe reduzieren. Das hieß für mich Laufweste mit 3 Trinkflaschen (eine für Wasser die beiden anderen für meine Kohlehydrat-Mix), Taschentücher, Pfeife und natürlich das Handy mit Notfallnummer bereit legen und dann ab ins Bett.

 

Punkt 07:00 Uhr fiel der Startschuss und rund 350 Läufer/innen aus 30 Nationen machten sich auf die 63km von Salzburg über die Glasenbachklamm und den Plötz Wasserfall nach Fuschl am See. Ab Fuschl ging es dann auf der anderen Seite des Sees zurück nach Salzburg wo es vorab galt den Nockstein und natürlich den Kapuzinerberg zu erklimmen. Da auf der Strecke gerade einmal fünf Labestationen zur Stärkung bereit standen und ich nicht gerade dafür berühmt bin bei Hitze mit vollster Freude unter der prallen Sonne aktiv zu sein, legte ich in der Kühle am Morgen (24°C) ambitioniert los und spulte die ersten 11km bis Labestation 1 souverän in unter einer Stunde ab. Etwas beirrt spürte ich dass auch die zweite Laufstunde hervorragend lief und so erreichte ich nach weniger als 2 Stunden bereits die zweite Labestation in Hof.

 

Auch hier galt es nur rasch alle Soft-Flask-Flaschen wieder auffüllen und weiter geht’s. Im Kopf hatte ich mir die nun folgenden 20km eigentlich als die schönsten zurechtgelegt. Immerhin lief man nun direkt auf den Fuschlsee zu um diesen im Anschluss zu umrunden. Gesagt getan und schon sah ich das türkis-farbene Wasser und wie in jedem Jahr wetzte ich nun auf trailigen Pfaden direkt neben dem Wasser an sonnen-/badenden Menschen vorbei. Bei Kilometer 31 wiederholte ich ohne Probleme meine Versorgungsnachfüllung und weiter ging es. Was ich bis dato jedoch fast vollständig vernachlässigt hatte war eine ausreichende Zuführung von Kohlehydraten. Auf die Hydrierung  und die Salzaufnahme sowie die Kühlung des Körpers zu achten reichte nun nicht mehr aus und es kam der erste Hungerast in meiner Laufkarriere. Blöd nur das es nun galt 8km bei 32°C nach bereits mehr als drei Stunden Laufen und 800 Höhenmetern zu überwinden.  Doch ein Ultraläufer weiß wie es geht, Nerven behalten und in kleinen Schlucken Konzentrat aufnehmen bis der Körper sich bemerkbar macht. Währenddessen das Tempo drosseln und so musste ich meine zwei Laufkollegen aus Österreich ziehen lassen die mich (oder ich sie) seit dem Startschuss begleiteten. Eine gute Stunde später hatte ich den vierten Versorgungspunkt erreicht und nahm zu mir was ging, zwei Red Bull, eine Cola und Wasser ohne Ende… Und dann? Dann hieß es beißen, der Hitze trotzen und die letzten 22km einfach durchhalten. Leichter gesagt als getan, galt es doch dabei den Nockstein und den Kapuzinerberg mit in Summe fast 800 Höhenmetern noch zu bezwingen.

 

Zum Glück  überholte mich seit Fuschl hier und da ein Läufer der 30km Strecke und als ich noch 18km vor mir hatte bogen auch die Halbmarathonläufer auf die Hauptstrecke ein. Und so war es fortan ein gemeinsames Auf und Ab mit teils lachenden und teils schmerzverzerrten Gesichtern an meiner Seite. „Letztlich geht es allen gleich und jeder muss mit den Bedingungen bis in Ziel zurecht kommen!“ sagte einmal ein weiser Laufkollege zu mir. Und er hatte recht denn mit jedem Schritt kam ich der Ziellinie näher und so erreichte ich diese nach 06:50:33 was mir einen 10. Platz in der Gesamtwertung bescherte.

Ein wundervoller Zieleinlauf durch die Salzburger Altstadt sowie ein Finishergeschenk waren der Lohn für die Mühen. Davon unberührt bleiben wieder wundervolle Naturbilder und Eindrücke einer atemberaubenden Landschaft in Verbindung mit einem super organisierten Lauf in familiärer Atmosphäre in Kopf und Seele zurück…. Ich denke es war nicht mein letzter Besuch beim Mozart 100! (Rico Bechmann)

15.06.2019 - Zugspitz Basetrail XL

 

Am selben Tag, nur ein paar Kilometer weiter, gingen Stephan Mund und Marcus Quester beim Zugspitz-Basetrail XL an den Start. Pünktlich 8:00 Uhr fiel in Mittenwald der Startschuss für 2.003hm Auf- und 2.171hm Abstieg. Folgende Ergebnisse wurden erzielt:

 

Marcus Quester   6:26;43 Std. (Platz 51)

Stephan Mund     7:11;11 Std. (Platz 200)

 

15.06.2019 - Straußenlauf Kleinhettstedt

 

Letzte Tempotrainingseinheit vor den Landesmeisterschaften beim 4. Kleinhettstedter Straussenlauf, und endlich lief es für mich zufriedenstellend in einem Wettkampf nach den Ergebnissen im Winter, den Trainingsleistungen und die höheren Ziele und Erwartungshaltung an mich selbst.

 

Die Lauftechnik funktionierte einfach besser, selbst auf den schwierig zu laufenden Wiesenwegen hatte ich ein gutes Tempogefühl, und ich konnte heute gleichmäßig durchlaufen ohne eine größere Ermüdung.

 

 

5,25km, 20:05min mit ~120HM, 3:50min/km (SAT 3:30min/km) stand am Ende auf der Uhr. Nebenbei mein 8. Streckensieg (2. 2019) bei einem Volkslauf.

 

Vielen Dank an die Organisatoren weckhey e.V. und des Straussenhofs Kleinhettstedt, sowie allen Lauffreunden. Ein kleiner aber sehr feiner Lauf in herzlicher familierer Atmosphäre. (Wolfgang Schwarz)

 

Die Ergebnisse:

Wolfgang Schwarz     5K     20:05 Minuten   1. Platz AK U50 (Platz 1 Gesamt)

Christian Stein           10K   49:28 Minuten    2. Platz AK U35 (Platz 6 Gesamt)

Daniel Soppart          10K    49:02 Minuten    3. Platz AK U50 (Platz 4 Gesamt)

 

 

16.06.2019 - 29. Jenaer Paradiestriathlon

 

Mit Stefan Höpping und Antje Lorenz gingen nur zwei der ursprünglich fünf gemeldeten Torpedos im Jenaer Paradies an die Startlinie.

Als erstes starteten die Frauen über zwei Schwimmrunden im Schleichersee, ehe die Männer 9:57 Minuten später das Schwimmen begannen. Nach 16:31 Minuten (inklusive Weg bis zum Wechselgarten) beendete Antje das Schwimmen und nahm den langen Weg bis in den Wechselgarten auf sich. Stefan bewältigte das Schwimmen mit anschließender Wegzeit nach 17:39 Minuten. Die insgesamt knapp über 22km auf dem Rad, gingen entlang der Stadtrodaer Straße. Dabei bewältigte Stefan die 4x zu fahrende Wendepunktstrecke in 43:54- und Antje in 45:20 Minuten. Auch hier war wieder ein kleiner Weg bis zur Zeitnahme zurück zu legen. Die 4 zu laufenden Runden gingen entlang der unzähligen Fußballplätze des Sportparkes und waren deshalb sehr gut einsehbar.

Stefan, der die 5K (ca. 4,3K) in 17:46 Minuten grandios mit 56. bester Laufzeit beendete, ging nach 1:19;19 Std. über die Ziellinie. Stefan erreichte damit im stark besetzten Teilnehmerfeld der M35 den 5.Platz der Thüringer Meisterschaft. Antje erlief sich mit einer Laufzeit von 20:52 Minuten den 3. Rang in der Thüringer Meisterschaft und beendete nach 1:22;53 Std. den Wettkampf. (Antje Lorenz)

 

 

 

 

 

 

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