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Mecklenburger Seenrunde

25 May 2019

Die Vorbereitung auf den Ironman Hamburg sieht ein paar lange Radfahrten vor. Schön lang und ruhig sollte es werden. Auf allein hatte ich aber keine Lust, da bin ich auf den Radmarathon in Neubrandenburg gestoßen. Bisher war ich nie länger als 176km unterwegs. Jetzt also 300. Ein paar Punkte machen mir aber Mut. Knapp 4000 Starter und sogar geführte Gruppen mit bestimmten Durchschnittsgeschwindigkeiten. Ein weiterer Pluspunkt, 7 Verpflegungspunkte (alle ca. 40km). Als Startzeit hatte man die Wahl zwischen Freitag 20:00 bis 22:00 Uhr oder am Samstag zwischen 3:00 und 7:00 Uhr. Ich habe mich für die geführte Tour mit einem Durchschnitt von 22km/h um 5:15 Uhr entschieden.

 

Erster Eindruck vor Ort. Top organisiert. Riesiger Parkplatz gleich neben dem Eventgelände und das Sportlerheim vom örtlichen Fußballverein als Umkleide und Dusche von Freitag bis Sonntag Vormittag für alle Teilnehmer zur Verfügung. Die erste Überraschung gibt es auch gleich. Nix mit nur Rad-Leistungs-Akrobaten. Hier ist alles und jeder dabei. Mountainbike, Fitnessbike, Trekkingrad, Highend-Renner, Vintage Stahlrenner mit Rahmenschaltung, ein Tandem-Klapprad... Verdammt cool. Mein Parkplatznachbar hat es eilig, er startet noch am Freitag Abend und fährt mit Arbeitskollegen durch die Nacht. Mit Trekkingrad, Bierbauch, Satteltaschen und vor allem, hoch motiviert. Am Start dann eine kleine Überraschung. Meine Gruppe besteht aus einer Schulklasse aus der Niels-Stensen-Schule in Schwerin. Die Schüler haben sich mit Unterstützung der AOK intensiv auf ihre „Klassenfahrt“ vorbereitet. Von wegen keine Lust auf Sport bei der Jugend. Das erste Stück durch Neubrandenburg werden wir von der Polizei eskortiert. Raus aus der Stadt sind wir auf uns gestellt. Das Wetter ist den ganzen Tag bewölkt und kühl geblieben. Zumindest vom Regen wurden wir verschont. Das erste Depot war Feldberg nach 41km. Alle Verpflegungspunkte bekommen Note 1. Nichts zu beanstanden. Melone, Banane, ISO, Wasser, Fettbrot, Nudeln, Gewürzgurken, Müsli und und ... Zwischen den Depots wechselt die Gruppenstärke ständig. Wer nicht allein fahren wollte, hat sich einfach angehängt.

 

Bleibt zu erwähnen, die Strecke ist nicht abgesperrt. Alle Verkehrsregeln sind zu beachten. Die meisten der Autofahrer sind aber sehr rücksichtsvoll mit uns umgegangen. Bei Gruppen mit teilweise 50-100 Fahrern und engen Straßen nicht immer einfach. Die Stecke selbst ist sehr abwechslungsreich. Stadt, Dorf, Natur, Pflasterstraße, Asphalt, alles im Angebot. So flach wie gedacht ist es zwar nicht aber die knapp 2000Hm sind gut verteilt. Zwischen Depot 2 (Neustrelitz KM 83) bis 4 (Röbel KM 154) läuft es schön flüssig. Jetzt geht es in Richtung Kilometer 200. So langsam merkt man das Hinterteil. Mit der 200 steigt die Motivation wieder. Es wird rückwärts gezählt. Depot 6 (Alt Schönau KM 240) und Depot 7 (Penzlin KM 279) sind sehr willkommen. Die Sitzpositionsfindung wird immer schwieriger. Die Füße sind zwischendurch auch mal taub und die Radhose scheuert auch schon länger. Unser Schnitt hat sich bei 23,7km/h eingependelt und das Ziel rückt immer näher. 19:56 Uhr fällt die 300 Kilometer Schallmauer. Nach 14:35h (inklusive Pausen). Die letzen 2km zum Zielbogen sind zum Ausrollen. Tagespensum 302km in 12:44h Fahrzeit. Lang, länger, am längsten - MSR 300. Es war verdammt lang aber auch richtig gut. Radsportfans nur zu empfehlen.

 

 

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