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Stefan bezwingt Ironman Hamburg

29 Jul 2018

Hamburg wird so langsam zu meinem Zweitwohnsitz. Nach meiner erste Sprintdistanz 2016 und dem Doppel aus Sprint- und Olympischer Distanz 2017 hier, nun meine erste Langdistanz. Auf dem Papier der ideale Einstieg.

Neoverbot? Nahezu ausgeschlossen! Binnen- und Außenalster werden doch NIE über 24,5 Grad warm. Die Rad- und Laufstrecke schön flach. Perfekt.

Doch Hamburg hatte was anderes mit mir vor. 3 Wochen Sonne satt haben die Wassertemperatur zeitweise zur Badewanne gemacht. 26-27 Grad. Dann eben ohne Neo. Ohje, das wird HART. Denkst. Blaualgenalarm. Pünktlich zum Freitag sperrt Hamburg alle Gewässer fürs Schwimmen. Triathlon ohne Wasser = Duathlon. So ein Mist.

Der neue Plan sind 6km Laufen - 178km Rad - 42,2km Laufen. Das spart mir ca.1h Zielzeit.

Die nächste Hürde waren die tropischen Temperaturen. Bis in den Abend hinein über 30 Grad.

Ein Gewitter am Samstag Abend bringt Linderung, die Werte fallen etwas.

Früh ins Bett und ausgeschlafen starten. Macht doch keiner. Bin viel zu nervös. Also noch eine

kleine Runde mit der S-Bahn durch Hamburg. 4h Schlaf müssen reichen. 4 Uhr klingelt der

Wecker. Auf gehts! Wird ein langer und harter Tag.

Um das Radfahren etwas zu entzerren wurde der Rolling Start beim Laufen auf 1h verlängert. Alle 5 Sekunden 3 Neue auf die Strecke.

6km zum Warmlaufen ergeben 31:02min für Part 1. Beim Wechsel gab es auch eine Änderung

zum sonstigen Ablauf. Ein Rad und 1 Laufbeutel sind geblieben, nur das diese übereinander

gehängt waren und nicht nach dem Umziehen in die Dropbox kommen. Die Laufschuhe werden ja noch gebraucht.

Mit besonderen Highlights konnten die 2 Runden am Deich nicht dienen. Ganze 100 Höhenmeter. Dafür eine Kopfsteinpflaster-Passage bei der wohl jeder Dritte eine Flasche oder sein Werkzeug verloren hat. Runde 1 lief mit viel Rückenwind richtig gut. 2:54:37h für 89km. In Runde 2 hat der Wind etwas gedreht und es wurde gleich langsamer. Macht 6:06:17h für die 178km. Viel Besser als geplant. Fehlt nur noch der Marathon. Nochmal in die Laufschuhe und rein in Runde 1 von 4. 6 Verpflegungsstellen je Schleife. Top!!! Wasser, Wasser mit Salz, Iso, Redbull, Gel, Obst, Riegel, Schwämme, Eis. Überragende Auswahl, bei 28 Grad im Schatten aber auch von Nöten. Wenn man die Schwämme auch noch Thorsten Schröder (NDR, Tagesschau) gereicht bekommt. Cool.

Puls und Tempo passen am Anfang noch, nur die Beine werden schwerer und schwerer. Die

Gehpausen werden immer mehr und länger. Zum Glück gibt es einige Schattenabschnitte und

viele Zuschauer. Das motiviert. Ca. 1km vor dem Zieleinlauf laufe ich auf Sarah auf. Auch für Sie ist es der erste Ironman. Bei Ihr sieht das noch bedeutend besser aus als bei mir. Am Zielkanal trennen sich unsere Wege wieder. Bei mir gehts in Ziel, bei Ihr in die letzte Runde. Christina, meine Support Crew treibt mich nochmal die letzten Meter an und dann kommt der Satz vom Moderator, auf den alle Starter warten.

„You are an IRONMAN!“

Geschafft! 11:05:40h beim Ironman Debüt. Glücklich und kaputt zu gleich.

Fehlt ja noch jemand.

Mit einer Top Zeit von 12:10:50h durfte sich Sarah dann ebenfalls als Ironman feiern lassen.

Fazit: Hamburg wollte es mir leicht machen beim ersten Ironman. Einfach das Wasser weglassen. „Laufen kann er besser.“

Falls es ein nächstes Mal gibt.

Hamburg! Ich WILL auch schwimmen!

 

 

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