Torpedos mit unzähligen Podestplätzen

Genau wie der Wind, so fegte am gestrigen Stundenlaufmittwoch auch Michael Müller (GutsMuths-Rennsteiglaufverein) über die Tartanbahn und schaffte es mit fast spielerischer Lockerheit, den bisherigen Streckenrekord auf der Stunde (17,5 Km) zu pulverisieren. Aber alles auf Anfang, denn den Auftakt machten auch beim 4. Lauf der 7. Ichtershäuser Stundenlaufserie die Jüngsten im Viertelstundenlauf. Wie verrückt feuerten die Eltern von der Seitenlinie Ihre Kinder an, denn schließlich ging es im letzten Lauf noch mal um alles oder nichts in der Familienwertung. Aufgrund der Vielzahl der Kategorien und der wenigen Teilnehmer an diesem Wettbewerb, konnte sich aber dennoch am Ende der Veranstaltung, fast alle auf einen Podestplatz freuen.

So gingen zum Beispiel Stephan Mund mit Sohn Karl Johann, Ronny Berzen mit Sohn Manuel und Katja Berzen mit Tochter Elaine an den Start, um nur einen Teil zu nennen.


Um 17:15 Uhr ging es beim ersten Halbstundenlauf für unsere Jüngsten, Cedric Hose und Tim Spaleck sowie für unsere weiblichen Teilnehmerinnen an die Startlinie. Gleich vom Start weg, setzten sich wiedermal die zwei flinken Jungs an die Spitze des Feldes und ließen keinen Zweifel daran, ihre Altersklassen zu gewinnen. Wie bereits zum letzten Lauf, so konnte sich Cedric auch dieses mal wieder nach einiger Zeit, von Tim absetzen und lief trotz Verletzung, einen klaren Sieg heraus. Mit 7.160 Metern (knapp 100 Meter mehr als im dritten Lauf) erlief er sich nicht nur den Tagessieg, sondern konnte nach dem unglücklichen Verletzungsaus im letzten Jahr, nun auch den Pokal im Gesamtsieg der M13 (20.623 Meter) mit nach Hause nehmen. Auch Tim konnte sich fast konkurrenzlos mit 6.897 Metern in der Tageswertung und 19.843 Metern in der Gesamtwertung über einen Pokal und die goldene Medaille freuen. Mit Doreen Spaleck (5.283 Meter), Kathrin Pfaff, Katja Berzen und Isabel Hengelhaupt, später auch Anika Ortlof, gingen wieder allerhand Mädels vom VfB Torpedo Ichtershausen über die halbe Stunde an den Start und zeigten wozu sie fähig sind. Am meisten freute sich Katja Berzen, kam Sie doch in keinem der vorherigen Läufe mehr über die 5800 Metermarke, so zeigte Sie im vierten und letzten Lauf nochmal, dass man Sie nicht abschreiben darf. Mit Ihren 5.885 Metern verwies Sie dabei Ihre Altersklassenkonkurrentinnen auf die hinteren Plätze und holte sich mit 17.385 Metern den Sieg in der Gesamtwertung der W35. Isabel Hengelhaupt hingegen sicherte sich mit Ihrem letzten Lauf (5.084 Meter) in der Gesamtwertung den zweiten Platz vor Kathrin Pfaff (5.151 Meter) knapp.


Zur Freude Aller gesellte sich beim zweiten Halbstundenlauf neben Anika Ortlof, die aus zeitlichen Gründen immer erst am zweiten Lauf teilnehmen konnte, auch Christoph Löffler dazu, der krankheitsbedingt mehrere Wochen ausgefallen war. Etwas blass um die Nase, aber dennoch wie immer mit Eifer und Freude dabei, ging es gegen 18:00 Uhr für Christoph Löffler sowie die Vereinskollegen Anika Ortlof, Marcus Quester, Stephan Mund, Denny Trefflich und Ronny Berzen auf die letzte halbe Stunde der 7. Ichtershäuser Stundenlaufserie. Mit knapp 300 Meter weniger als beim zweiten Lauf, merkte man Christoph seinen noch immer geschwächten Gesundheitszustand an, was ihn jedoch nicht die Laune an der gesamten Veranstaltung nahm. Mit 5.432 Metern durfte er sich am Ende in der Gesamtwertung (16.788 Meter) trotzdem über die Bronzemedaille freuen. Kein Stück geschwächt zu sein vom Erfurter Nachtlauf am letzte Wochenende schien auch Marcus Quester, der seine bestechend gute Form einmal mehr unter Beweis stellte. Mit 7.008 Metern im vierten Lauf sicherte er sich in der Gesamtwertung der M35 einen hervorragenden zweiten Platz mit 21.007 Metern. Anika Ortlof, die bei den Männern fleißig ihre Runden drehte und diesen in nichts nach stand, erreichte mit 6.822 Metern den Sieg der weiblichen Hauptklasse konkurrenzlos. Selbst wenn es Konkurrenz gegeben hätte, hätte diese sicherlich, in Anbetracht der spitzenmäßigen Leistung von Anika, keinen Stich gesehen. Mit 20.691 Metern katapultierte Sie sich nicht nur in der Gesamtwertung auf Platz 1, sondern hat mit Ihren Gesamtergebnis auch so manchen männlichen Starter alt aussehen lassen. Ebenfalls beim Erfurter Nachtlauf am Start, war Ronny Berzen, dem allerdings die Vorbelastung nicht davon abhielt, seinen dritten Platz in der Gesamtwertung (18.540 Meter) zu verteidigen und mit seinen 6.242 Metern nochmals knapp 100 Meter gegenüber den dritten Lauf drauf zu packen. Ebenfalls vom enormen Trainingspensum geplagt, begab sich Stephan Mund auf seine letzten Runden und erreichte mit 6.549 Metern in der Tageswertung den ersten Platz der AK M30, was ihm in der Gesamtwertung mit 19.114 Metern zu Platz zwei verhalf. Für Stephan, der mitten im Training für den Frankfurtmarathon steckt, ein tolles Ergebnis. Noch erfreulicher war das Endresultat in der Familienwertung für Familie Mund, denn so konnte Stephan mit Sohn Karl Johann in der Kategorie Viertelstunde/Halbestunde (männlich) auf dem obersten Podestplatz die Auszeichnung und den tobenden Applaus der Zuschauer entgegen nehmen (27.050 Meter). Ebenso taten es Ihnen Ronny und Manuel Berzen (11.565 Meter; Halbe/Halbe, männlich) sowie Katja und Elaine Berzen (8.057 Meter; Viertel/Halbe, weiblich) gleich. Familie Hengelhaupt teilte sich dieses mal anders auf und überlies den Kindern, Anton und Oskar, den Sieg in der Viertelstunde (männlich) und beanspruchte für sich selber einen großen Pokal in der Wertung Stunde/Halbestunde Mixed (54.783 Meter). Da er nur an zwei von drei geforderten Läufen teilnahm, gestaltete Denny Trefflich das ganze in Trainingsform und erreichte trotz alledem mit 6.911 Metern den dritten Platz in der Tageswertung der M35.


Unser einziger Starter auf der Stunde war einmal mehr Thorsten Hengelhaupt, der neben Michael Müller (GMRLV) und den anderen Startern, ebenfalls noch mit starken Windböen zu kämpfen hatte. Thorsten sicherte sich mit 13.569 Metern zwar „nur“ den dritten Platz in der Tageswertung, konnte allerdings in der Gesamtwertung, aufgrund der Abwesenheit von Marco Budig, den zweiten Platz mit 39.690 Metern für sich verbuchen.


Mit diesen tollen Gesamtergebnissen stellte der VfB Torpedo Ichtershausen auch dieses mal wieder ganz klar seine bestechend gute Form unter Beweis. Wir gratulieren unseren Torpedos und freuen uns auf weitere tolle Erfolge. Aber ganz wichtig ist, dass der Spaß im Vordergrund steht.

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