Langes, Sonnenverwöhntes und sportliches Wochenende

Mit knapp über 78 Radkilometern starteten die Torpedos am Samstagmorgen Ihre Rennsteig-MTB-Testtour, in Vorbereitung auf die große Rennsteigtour am 12.08.2017, um 08:30 Uhr am Arnstädter Sport- und Freizeitbad. Dabei führte die Route nach dem ersten kleinen Anstieg zur Alteburg durch das Jonastal, nach Espenfeld über Crawinkel entlang der Ohratalsperre nach Luisenthal. Bei tollem Wetter und malerischen Ausblick blieb sogar Zeit für ein schönes Foto, ehe man in Oberhof eine kleine Pause einlegte. Nach einer kleinen Stärkung ging es zum großen Beerberg und zur Schmücke. Über Elgersburg, Geraberg, Angelroda und Plaue führte die Tour dann wieder zum Ausgangspunkt zurück. Mit knapp 1.110 Höhenmetern und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 18 KmH eine gute Vorbereitungsrunde auf die große Tour Mitte August.


Im Anschluss an diese Radtour ging es für Torsten Winter zu den Thüringer Landesmeisterschaften über 10.000 Meter Bahnlauf nach Ichtershausen. Hier traf man dann auf Denny Trefflich und Thorsten Hengelhaupt, die es sich trotz der heißen Witterungsbedingungen ebenfalls nicht nehmen lassen wollten, weitere Punkte im Laufladen-Meistercup zu sammeln. Um 15:00 Uhr fiel der Startschuss für die männlichen Altersklassen bis M50 und erst nach 16:00 Uhr für die Frauen und die Männer M55+. Unmittelbar nach den ersten 100 Metern kristallisierten sich drei Gruppen heraus. Während die erste Gruppe vom Favoriten Michael Müller (GMRLV) angeführt wurde und nur von Daniel Abraham und Stefan Zimmermann (beide LG Ohra Energie) begleitet wurde, setzte sich in der Verfolgergruppe Matthias Hupe (LAC Eichsfeld) an die Spitze des Feldes. In dieser Gruppe befanden sich auch unsere drei Torpedos. Das Dritte Feld führte Matthias Kiesewetter (LV Saale-Rennsteig) an, der das Rennen allerdings später aufgeben musste, gefolgt von Lars Schumacher (AC Apolda). In den Tagen vor dem Rennen visierte Denny Trefflich mit Torsten Winter als Pacemaker, eine Zeit unter 40 Minuten an. Zwei Tage vor dem Wettkampf lies die Wetterprognose allerdings keinen Zweifel daran, dass das Projekt nochmals vertagt werden müsste, denn mit diesen hitzigen Bedingungen würde wohl niemand Bestzeiten laufen. Mit einen tollen Gefühl in den Beinen setzte sich Torsten Winter nach und nach immer weiter von seiner Altersklassenkonkurrenz ab. Nach vorn gab es kein herankommen, da Daniel Abraham (LG Ohra Energie), der sich in bestechend guter Laufform befindet, anscheinend auch mit den heißen Bedingungen keine Probleme hatte. Mit der Nachmeldung von Stefan Zimmermann (LG Ohra Energie) gab es für unsere Torpedos Denny und Thorsten neben den eh schon schwierigen Witterungsbedingungen einen weiteren unglücklichen Umstand, denn für einen von beiden blieb nur der undankbare vierte Platz. Mit Michael Müller (GMRLV) war der erste Platz nämlich schon fest vergeben und er spulte Runde für Runde, ohne irgendeinen Anschein von Schwäche, souverän ab. Mit einer Laufzeit von 34:34;31 Minuten war er mit Abstand der schnellste Läufer in diesem Feld gefolgt von Stefan Zimmermann (36:55;81) und Daniel Abraham (37:01;34). Torpedo Torsten ging als Zweiter der AK M40 hinter Daniel Abraham in einer Gesamtzeit von 41:08;60 Minuten über die Ziellinie. Denny Trefflich folgte als Dritter der AK M35 in 43:47;98 Minuten. Thorsten Hengelhaupt, der vor einer Woche erst den Rennsteigmarathon gelaufen ist, sicher kein einfaches Rennen. Mit einer Zeit von 44:45;18 Minuten kann er nach so kurzer Regenerationszeit sehr zufrieden sein.


Unser Christoph Löffler ging unterdessen am Samstag erneut beim Bergbahnlauf in Lichtenhain an den Start. Hier hatte er nach dem letzten Jahr noch eine Rechnung mit der Bergbahn offen. Zunächst ereilte allen Läufern der angenehmere Teil des Laufes. Denn alle Teilnehmer, zumindest die die es rechtzeitig schafften, durften mit der Bergbahn die Strecke einmal bergab zum Start fahren. Ein besonders schönes Erlebnis, vor allem wenn man dabei schon mal sehen kann, welche Unzumutbaren Anstiege auf einen warten werden. Doch Christoph wusste genau auf was er sich einlässt. Bereits aus dem letzten Jahr kannte er jeden einzelnen Anstieg und wusste an welchen Stellen er noch mal Gas geben konnte oder wo der Schein trügt. Nüchtern betrachtet, gibt es auf den 4,1 Kilometern keine einzige Stelle, an der man es "laufen lassen" könnte, denn die Beine müssen entlang der gesamten Strecke arbeiten. Aber Christoph wäre ja nicht Christoph, wenn er nicht durch gutes und kontinuierliches Kraft- und Ausdauertraining seine Fitness so arg gesteigert hätte, dass er am Ende sogar 44 Sekunden schneller als im Vorjahr die Bergstation- und damit das Ziel erreichte. Mit einer starken Laufzeit von 31:24 Minuten und einen tollen 9. Altersklassenplatz kann auch Christoph dieses Projekt nun getrost Beiseite legen und sich seinen neuen Herausforderungen widmen.


Gratulation an unsere Torpedos.

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