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Vier Torpedos bei dritter Auflage des King of Cross erfolgreich

30 Oct 2016

Zur dritten Auflage des berühmtberüchtigten Helbing King of Cross unter Leitung des ehemaligen Olympiasiegers und Zeremonienmeisters Nils Schumann, gingen auch 4 Torpedos an den Start und unterzogen sich den verschiedensten Hindernissen mit unterschiedlichen Härtegraden.

Unter dem Motto „Lang lebe der König!“ ging es für die Crossläufer der 16 Kilometerstrecke um 11:00 Uhr am Sportplatz Mühlberg auf die mit 600 Höhenmetern und 22 Hindernissen gespickte Crossstrecke, die zum Teil durch natürliches Terrain und jeder Menge zum Teil künstlich erschaffener Hindernissen führte. Alle unserer Torpedos widmeten sich der großen Strecke.

Während Hindernisse, wie der sogenannte „Heuschnupfen“ (Heuballen kreuzen den Weg, die im Sprung überwunden werden müssen) und der „Wellenbrecher mit Dünung“ (ein Gelände mit Wellen verspricht keine Erholung) noch relativ leicht zu nehmen waren und allmählich auf härtere Hindernisse vorbereiteten, wurden spätestens ab Kilometer sieben, sämtliche Ressourcen abverlangt. Mit dem schweren Anstieg zur Wachsenburg  blieb zwar dieses mal ein Blick in das innere verwehrt, aber dennoch versprach der anschließende „Talmarsch“ entlang des „Passweg“ zur „Speersitze“ etwas Erholung, wenn dies auch nur von kurzer Dauer war. Ab Kilometer 10 warteten immerhin noch sieben weitere Hindernisse auf die Läufer, die es zu überwinden galt.

Nach der „Rutschpartie“ (Hindernis 15) ähnelte die Laufbekleidung der Läufer der Arbeitsbekleidung eines Schornsteinfegers, zumal nicht alle Läufer der technisch anspruchsvollen Strecke bergab auf Brettern Stand halten konnten. Doch schon das nächste Hindernis versprach eine Säuberung der Kleidung, denn es ging in den Wassergraben getreu dem Motto: „nur der König kann über das Wasser gehen, der Rest der Meute wird hindurchgejagt“.

Vor dem letzten richtigen Anstieg zum „Herrscherthron“ wartete noch ein Ungeheuer aus Stahl und Gummi zum Vorhof der Qualen auf die Läufer. Während Hindernis zwanzig durch den Burggraben führte und man sich hier einer Feuertaufe des feuerspuckenden Drachen unterziehen musste, ging es im vorletzten Hindernis zur „Blutrinne“, die wieder hinab ins Tal führte um die Läufer auf Ihr letztes Hindernis der „Schlammbowle“ vorzubereiten. Spätestens hier gab es für alle die gleiche Bekleidungsfarbe verabreicht um die Würdigung des Königs entgegen zu nehmen.

Nach 16 langen und sehr anspruchsvollen Kilometern durften sich unsere 4 Torpedos auf die anschließende Krönungszeremonie freuen. Bester und schnellster Läufer auf der großen 16 Kilometerstrecke war Torpedo Marco Budig, der alle Hindernisse mit einem wahnsinnig schnellen Rennen pulverisierte und mit seiner Zeit von 01:31:08 Stunden einen hervorragenden 17. Gesamtplatz (Platz 4 der Altersklasse M35) belegte. Insgesamt waren auf der großen 16 Kilometerstrecke 526 Läufer unterwegs (450 Männer und 76 Frauen). Die kleine 8 Kilometerstrecke nahmen 541 Läufer in Angriff (368 Männer und 173 Frauen).

Der Sieg auf der großen Strecke ging, wie erwartet, an den Favoriten und Extrem Hindernisläufer  Charles Franzke aus Saalefeld, der nicht um sonst den Spitznamen „Pferdelunge“ trägt.  Mit einer Zielzeit von 01:17:47 Stunden ging er mit über 01:30 Minuten Vorsprung, auf den Zweitplatzierten Daniel Greiner (Orthopädieschuhtechnik Tasch,) über die Ziellinie am Sportplatz in Mühlberg.

Torpedo Torsten Winter ging nach 01:48:16 Stunden über die Ziellinie und erreichte damit Platz 102 bei den Männern und Platz 17 der AK M40. Auch Stephan Mund zeigte jede Menge Ausdauer und enormen Leistungswillen auf der anspruchsvollen Strecke. Er erreichte Platz 285 und Platz 54 der AK M30 in einer Zeit von 02:12:29 Stunden. Nur 16 Minuten dahinter rannte Christoph Löffler in 02:28:00 Stunden als 78. der gleichen Altersklasse über die Ziellinie. Für Christoph ergab dies Platz 378 im Gesamteinlauf bei den Männern. Gratulation an unsere Torpedos zu diesem starken Ergebnis. Lang lebe der König und seine Torpedos.

 

 

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